Berberin ist wegen seiner Wirkung auf Blutzucker und Stoffwechsel sehr gefragt. Wir erklären Anwendung, Dosierung und Gegenanzeigen.
Was ist Berberin und wofür wird es eingesetzt?
Berberin ist ein pflanzlicher Stoff, der etwa in Berberitzen vorkommt. Es aktiviert das Enzym AMPK, das für den Glukose- und Fettstoffwechsel wichtig ist, und wird bei Insulinresistenz untersucht.
Vorteile von Berberin
- Glukosekontrolle: kann die Insulinsensitivität und Blutzuckerwerte unterstützen.
- Blutfettwerte: Verbesserungen bei Gesamtcholesterin, LDL und Triglyzeriden wurden beobachtet.
- Es wird bei polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) und metabolischem Syndrom erforscht.
Berberin einnehmen und dosieren
Üblich sind 500 mg, zwei- oder dreimal täglich zu den Mahlzeiten (bis etwa 1.500 mg/Tag). Die Verteilung hält die Spiegel gleichmäßiger und verbessert die Verträglichkeit. Für das Herz sind auch Coenzym Q10 und Omega 3 interessant.
Gegenanzeigen und Nebenwirkungen
Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Verstopfung oder Blähungen sind möglich. In Schwangerschaft und Stillzeit darf Berberin nicht eingenommen werden. Es kann mit Metformin, Cholesterinsenkern und anderen Arzneimitteln interagieren. Vor Beginn unbedingt ärztlich beraten lassen.
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