Ashwagandha (Withania somnifera) zählt zu den am besten erforschten adaptogenen Pflanzen in Nahrungsergänzungsmitteln. Hier erfahren Sie, was sie ist, wofür sie eingesetzt wird und wie man sie einnimmt.
Was ist Ashwagandha?
Der Strauch wird seit Jahrhunderten in der ayurvedischen Medizin verwendet. Seine Wurzel wird wegen der enthaltenen Withanolide eingesetzt, denen die adaptogenen Eigenschaften zugeschrieben werden.
Ashwagandha Wirkung
- Stress und Angst: Dies ist das am besten untersuchte Anwendungsgebiet; Ashwagandha kann zur Senkung des Cortisols beitragen.
- Schlaf: Sie fördert Entspannung und einen tieferen Schlaf.
- Energie und körperliche Leistung: Ihre Rolle bei Müdigkeit und Kraft wird untersucht.
- Kognition: Unterstützung der Konzentration in Stressphasen.
Einnahme und Dosierung
Übliche Mengen standardisierter Extrakte (KSM-66 oder Sensoril) liegen bei 300 bis 600 mg täglich, verteilt auf ein oder zwei Einnahmen zu den Mahlzeiten. Bei konsequenter Anwendung zeigen sich Effekte oft nach 2–4 Wochen.
Gegenanzeigen und Nebenwirkungen
In Schwangerschaft und Stillzeit wird die Einnahme nicht empfohlen. Vorsicht ist bei Autoimmunerkrankungen, Schilddrüsenproblemen und vor Operationen geboten. Ashwagandha kann Beruhigungsmittel sowie Medikamente für Schilddrüse oder Blutzucker verstärken. Bei Medikamenteneinnahme ärztlichen Rat einholen.
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